Krone eines Walnussbaumes

August 2015

Die Frage:

Richtiger Schnittzeitpunkt und Schnittmethode bei Walnuss

In der Literatur zum Baumschnitt wird als günstigste Schnittzeitperiode August bis November angegeben, was mir sehr suspekt erscheint. Die Autoren schreiben offensichtlich meistens – ohne Quellen zu nennen – voneinander ab.
Am seriösesten scheint mir die fünfjährige Untersuchung1 der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg an einem Walnussbestand bei Müllheim zu sein, die sich allerdings auf die Wertästung zur Wertholzgewinnung bezog. Danach war der Juni mit als günstigster Schnittzeitraum angegeben. Ich selbst habe die sich auf den Boden abgesenkten Äste meines Walnussbaumes im Februar abgesägt.

Ist die ideale Zeit für den Walnussbaumschnitt der Juni?

Ich habe eine 16-jährige Walnussanlage mit verschiedenen Sorten, deren Früchte insbesondere 2014 stark mit Xanthomonas und Marssonina befallen waren. Durch einen Auslichtungsschnitt hoffe ich, günstigere Bedingungen für eine schnellere Abtrocknung zu schaffen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir – falls überhaupt möglich – eine Schnittmethode nennen könnten, die das Innere der Baumkrone möglichst schonend auslichtet. Die von Ihnen favorisierte Auslichtung in der Peripherie würde – so wie ich sie verstanden habe – zur schnellen Abtrocknung nichts beitragen und vor allem das Fruchtholz dezimieren, wie ich meine.

Der Autor einer Walnussbaumschule im Fränkischen empfiehlt, die Stammverlängerung zu halbieren und auf einen schwächeren Seitenast „abzuleiten“. Ein bekannter Nussspezialist sagte mir, dass bei uns im Badischen nicht ausgelichtet würde, sondern nur „in Österreich, aber die hätten andere Sorten“. Ein Blick zu den Profis bei Grenoble zeigte mir, dass dort regelmäßig beispielsweise mit Hubbühnen ausgelichtet wird. Das Problem ist, dass sich das dort andere Sortenspektrum nicht einfach übertragen lässt. Außerdem beschreibt die sortenabhängige Schnitttechnik eher den Aufbauschnitt: Gobelet (Becher) = Hohlkrone (!) oder Axe = Spindel. Ein spezielles Problem bereitete mir zunächst der Ausdruck „Gobelet-Axe“. Ich kam aber dann darauf, dass nur der Oeschbergschnitt gemeint sein konnte (Spindel in einer Hohlkrone)2. Diese Schnittformen böten jeweils sehr luftige Kronen, allerdings ist es für meine schon etwas älteren Walnussbäume für einen solchen Aufbauschnitt bereits zu spät.

Welche Schnittmethode empfehlen Sie mir für eine schnelle Abtrocknung der Krone?

Die Antwort:

Richtige Schnittzeit und Methode bei Walnuss

Bezüglich der in Lehrbüchern vertretenen Ansicht, Nussbäume im August/November zu schneiden, stimme ich Ihnen voll zu: Die Aussagen in den gängigen Büchern zum Obstbaumschnitt wurden und werden von einem Autor zum anderen einfach abgeschrieben. Die Praxis belegt, dass diese Aussage so nicht stehen bleiben kann und schnellstens aus den Büchern verschwinden sollte. Als sicher kann gelten, dass der Schnitt im August/September den Austrieb im Frühjahr hemmt, der Winterschnitt diesen eher fördert aufgrund des zumindest bei Obstbauern bekannten Reservestoff-Kreislaufs von Bäumen (sehr verkürzt dargestellt). Frühjahr bis Juni kann als sehr günstig für den Schnitt von Walnussbäumen angesehen werden.

Auswirkung der Schnittzeit auf Bluten und Reservestoffeinlagerung

Das Bluten scheint nicht so sehr zu schaden, wie man meinen könnte. Wenn doch, dann sind die Schäden nicht so deutlich, sonst wäre die Fachwelt einhelliger Meinung. Das ist sie aber nicht. Es gibt meines Wissens derzeit noch keine wissenschaftliche Untersuchung dazu, die eindeutig belegt, dass Bluten schadet oder eben nicht. Wer auf Nummer sicher gehen und das Bluten vermeiden möchte, der kann beruhigt nach dem Blattaustrieb schneiden. Sobald die Blätter draußen sind, hört das Bluten schlagartig auf.

Bis Juni dürfte der Schnitt keine Probleme verursachen. Danach könnte es zu unerwünschtem Neuaustrieb kommen, der dann Gefahr läuft, nicht mehr auszureifen und bei starken Frösten abzusterben. Ebenso dezimiert späterer Schnitt die für die Einlagerung der Reservestoffe notwendige Blattmasse, was zu geringerer Frosthärte und Schwächung des Baums führen kann. Hierzu habe ich an anderer Stelle schon ausführlicher Stellung bezogen.

Der von Ihnen angeführte Versuch der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg2 bestätigt diesen Sachverhalt. Dort wird erwähnt, dass es bei Novemberschnitt mehr Wasserschosse gab. Das verwundert nicht, weil die Menge der Reservestoffe nach dem Blattfall im Baum am höchsten ist. Es geht zwar bei entsprechendem Schnitt auch bei Novemberschnitt ohne Wasserschosse, aber hinsichtlich Triebigkeit haben die Autoren Recht. Das wissen die meisten gewerblichen Obstbauern. Bei Baumpflegern ist dieses Wissen noch nicht bei jedem angekommen.

Auswirkung der Schnittzeit auf die Abschottung der Walnuss

Eine geringere Rolle spielt die Schnittzeit bei Abschottung und Gesunderhaltung des Baums. Das wird vor allem von Baumpflegern überschätzt, weil in der Literatur bisher nur dieser Sachverhalt diskutiert und Versuche dazu unzulässig verallgemeinert wurden.

Interessant sind dazu auch die Aussagen von Jaroslav Matejsek, einem Fachberater des tschechischen Kleingärtnerverbandes (ČZS). Beim 12. Internationalen Pomologentreffen 2013 in Prag bestätigte er in seinem Vortrag „Erziehungsschnitt von Nussbäumen“ nicht nur meine Erkenntnisse über den Unsinn des viel zitierten August-Schnittes bei Walnuss und plädiert wie ich für den Schnitt nach dem Austrieb bis Juni. Er bestätigt auch meine These, dass die Aussage „die Vegetationszeit von August bis Blattfall wirke sich positiv auf die Wundheilung aus“ nicht zwingend stimmen müsse, wie dies vielfach in Baumpflegekreisen als klare Grundregel gilt. Hierzu habe ich an anderer Stelle schon Kritik an Versuchen dargelegt, die meines Erachtens unzulässig beziehungsweise falsch interpretiert wurden und zu dieser überschätzen Bedeutung von Wundabschottung innerhalb der Vegetation für die Baumgesundheit führten.

Bezüglich der Abschottung ist es viel wichtiger, auf die richtige Schnittführung zu achten. Das zeigen die Versuche der von Ihnen zitierten Autoren Metzler und Ehring. Sie hatten bei ihren Versuchen auf korrekte Schnittführung geachtet und siehe da: Selbst bei Februarschnitt (also im Winter) hat der Baum optimal abgeschottet. Signifikante Ergebnisse hinsichtlich der Monate können aus den Versuchen jedoch nicht abgeleitet werden, da hierzu die entsprechenden Monate aus verschiedenen Jahren hätten geprüft werden müssen. So hätte man zufällige in diesem Monat auftretende Effekte isolieren können. Die geringen Unterschiede zeigen aber, dass es innerhalb des untersuchten Jahres nur unbedeutende Unterschiede gab. Dies wiederum könnte bestätigen, dass andere Effekte als der Schnittzeitpunkt für Unterschiede verantwortlich sind. Eine ausführlichere Diskussion führt an dieser Stelle aber zu weit.

Fazit zur Schnittzeit

Die richtige und saubere Schnittführung ist für die Abschottung im Baum wichtiger als die Schnittzeit! Frühjahr bis Juni ist für den Nussbaum eine günstige Schnittzeit und unterstützt die Vitalität des Nussbaums.

Die Schnittmethode

Eine gängige Schnittmethode kann ich Ihnen nicht namentlich nennen. Wohl aber Infos geben, wie man sich einer definierten Zielsetzung am besten nähert. Der Beitrag von Haas3 über den Schnitt von Walnussbäumen ist sehr empfehlenswert. Er beschreibt jedoch hauptsächlich die Erziehung von Walnussbäumen und gibt nicht direkt Informationen, was zu tun ist, wenn der Baum zu alt und eine Erziehung nicht in gewünschtem Maße vorhanden ist.

Zielsetzung beim Schnitt

Zuerst ist es wichtig, sich über die Ziele klar zu werden. Welche Ziele sind Ihnen wichtig und wie bewerten Sie deren Priorität:

  • Soll der Baum klein bleiben?
  • Soll der Baum quantitativ hochwertige Früchte haben?
  • Soll der Baum qualitativ hochwertige Früchte haben?
  • Wie hoch darf der Schnittaufwand sein?
  • Wie soll geerntet werden?
  • Wie alt darf/soll der Baum werden?
  • Wie gut sollen die Früchte besonnt werden?
  • Wie stark soll die Krone durchlüftet werden?

Leider kann man nie alles gleichzeitig optimieren. Jede Maßnahme hat auch negative Effekte für andere Ziele. Deshalb muss man sich immer klar werden, welchen Einfluss eine Maßnahme auf die anderen Ziele hat. Ihrem Schreiben entnehme ich, dass Ihnen zumindest das letzte Ziel sehr wichtig ist. Sie wollen eine gut durchlüftete Krone, um Pilzinfektionen oder Bakteriosen zu minimieren durch Verhinderung eines für Pilze günstigen Mikroklimas. Darauf werde ich mich in meiner Antwort beschränken.

Kappung als Schnittmethode

Soviel kann auf alle Fälle gesagt werden: Eine Stammhalbierung und eine Ableitung auf einen schwächeren Seitenast (wie von Ihnen aus einer Empfehlung zitiert) halte ich für keine gute Idee. Ein solcher Schnitt entspricht einer Kappung mit all ihren negativen Folgen4. Sicherlich ist bei einer solchen Entscheidung zu berücksichtigen, ob es sich um einen Walnussbaum in einer Erwerbsanlage handelt, oder um einen Hofbaum. Der Erwerbsbaum muss vielleicht gar nicht so alt werden (30 Jahre?) wie der Hofbaum (Generationen). Für einen Erwerbsbaum ist es möglicherweise nicht wichtig, wenn Äste faulen und hohl werden. Ob das der Gesundheit des Erwerbsbaumes zuträglich ist und hilft, Infektionen zu minimieren, wage ich aber stark zu bezweifeln. Je größer der Schnitteingriff, desto mehr Stress hat der Baum, je mehr Stress er hat, desto anfälliger ist er für alle möglichen Krankheiten, insbesondere Bakteriosen und Virosen. Also meine Empfehlung: Finger weg vom Kappen. Notwendig ist es in den seltensten Fällen. Eine Vitalisierung, d.h. Förderung junger Triebe, kann auch ohne Kappung erreicht werden.

Sie schreiben, dass Sie glauben, eine Auslichtung der Peripherie würde nichts zur schnellen Abtrocknung beitragen. Wenn die Walnussbäume besser durchlüftet werden sollen, werden Sie jedoch aus meiner Einschätzung nicht daran vorbeikommen, die Peripherie zu öffnen. Vielleicht hilft es, sich erst einmal auf die verschiedenen Kronenformen zu besinnen.

Kronenformen

Natürliche Krone

Bäume verdichten sich bei natürlichem Wuchs in der Peripherie. Das führt dazu, dass Baumkronen im Inneren verkahlen – bei manchen Bäumen mehr, bei manchen weniger. Bei Süßkirsche oder Walnuss ist die Verdichtung weniger ausgeprägt. Sie lassen in der Regel mehr Licht ins Kroneninnere und haben einen lockereren Wuchs. Deshalb wurde früher oft empfohlen, diese Bäume nicht oder nur wenig zu schneiden. Vielleicht war auch die Starkwüchsigkeit mit ein Grund, dass man die Bäume wachsen ließ, weil das Schneiden großer Bäume zu aufwendig war.

Vorteil: wenig Schnittaufwand; hohe quantitative Erträge (in Summe der Jahre)

Nachteil: Verkahlung im Inneren; Anregung von Jungtrieben und Verminderung des Kronenausmaßes (Zentralisierung) oft nur durch starke, baumschädigende Kappungen möglich; Früchte nur in der Peripherie (schlechte Erntemöglichkeit, deshalb nur dort wirtschaftlich interessant, wo Früchte geschüttelt werden, bei Nussbäumen früher meistens der Fall)

Krone auslichten durch Entfernung von ganzen Astpartien

Ein Auslichten der Krone beschränkt sich meist auf eine behutsame Auswahl bevorzugter Äste und das Vereinzeln von konkurrierenden Ästen.

Vorteil: Schnittaufwand immer noch einigermaßen minimal; natürliche Astreinigung wird vorweggenommen; gute Durchlüftung; Fruchtbildung wird gefördert (qualitativ); Verkahlung des Kroneninneren wird verlangsamt

Nachteil: Die Masse der Jungtriebe an den einzelnen Tragästen bleibt auf die Peripherie beschränkt. Peripherie wird gefördert, jedoch auf weniger Äste verteilt (Kopflastigkeit). Die Tragäste können oft nicht schnell genug mit Dickenwachstum entgegen steuern, was tendenziell Astbruch fördert (Gewicht nimmt in der Peripherie zu; Hebelarm vergrößert sich). Bei stärkerer Auslichtung wird der quantitative Ertrag reduziert. Wasserschossbildung bei freigestellten Flächen (schlechte Astanbindung der Wasserschosse, große Schnittflächen bei Entfernung derselben).

Krone schlank schneiden

Eine schlankgeschnittene Krone hat in der Peripherie wenig Knospen und hält die Knospen im Bauminneren. So werden die produktiven Zonen im Inneren gefördert und der Baum in seinen Ausmaßen klein gehalten. Offene Krone in der Peripherie, Verdichtung im Kroneninneren.

Vorteil: Die Krone kann klein gehalten werden, manuelles Ernten wird erleichtert (da Erträge nicht nur in der Peripherie). Optimale Jungholzbildung und Verminderung der Wasserschossbildung. Große Schnittwunden können zum großen Teil vermieden werden. Jährlich ausreichend Jungtriebe mit Blüten.

Nachteil: Jährlicher (mindestens zweijähriger) Schnitt ist empfehlenswert. Der Schnitt in der Peripherie ist schwierig und zeitaufwendig (sofern man nicht die richtigen Techniken hat wie zum Beispiel Positionierung mit Klettertechnik und Leiter). Geringere (dafür meist über die Jahre gleichmäßige) Erntemengen und geringere Qualität, da hinsichtlich Sonne die Blüten im Bauminneren nicht so optimal versorgt sind wie die in der Peripherie.

Diese Einteilung ist nur sehr grob und lückenhaft, zeigt aber schon deutlich, es gibt immer Vor- und Nachteile.

Meine Empfehlung für eine gut durchlüftete Krone bei Walnussbäumen

Förderung der produktiven Jungäste nicht nur außen, sondern über den gesamten Kronenaufbau: Dazu ist eine vorsichtige Auslichtung in der Peripherie notwendig. Das bewirkt eine Öffnung der Krone nicht nur für Licht, sondern auch für Luft. Ich würde entgegen Ihrer Überlegungen gerade nicht im Inneren auslichten. Zu beachten wäre allerdings, dass man mit der Schnittintensität das natürliche Wuchspotential nicht zu stark unterdrückt (Baum durchaus „laufen“ lassen). Die Kunst ist es, herauszufinden, wie stark man bei der jeweiligen Baumart und -sorte schneiden muss, um einerseits die Jungtriebbildung anzuregen, andererseits aber einseitige Wasserschossbildung zu vermeiden. Einfluss darauf haben viele Faktoren: Sorte, Unterlage, Schnittzeitpunkt, Schnittstärke, Verteilung der verbliebenen Knospen auf die Astarchitektur, Exposition, Verhältnis der Aststärken und Verteilung der Astlängen untereinander. Im Prinzip wäre das hinsichtlich Schnitt eine Mischung aus „Krone auslichten“ und „Krone schlankschneiden“. Der Öschbergschnitt ist gar nicht so falsch und kann vom Prinzip her immer angewendet werden, wenn man sich nicht so streng an Astwinkel und Astverteilung klammert, sondern mehr von dem leiten lässt, was der Baum an Wuchs vorgibt. Ein lockerer Kronenaufbau bevorzugt wenige ausgewählte Tragäste. Ich kann hier Haas3 nur zustimmen: Kronenaufbau ähnlich wie bei anderen Obstbäumen (moderne Rundkrone mit wenig Tragästen und regelmäßigem Schnitt).

Meine Empfehlung für die Schnittzeit: Frühjahr bis Juni. Sie können aber bei leichten Schnitteingriffen und gesunden Bäumen fast das ganze Jahr hindurch schneiden.

Wenn Sie eine Walnussbaum-Plantage besitzen, dann werden Sie möglicherweise wirtschaftlichen Kriterien den Vorzug geben. Die Wirtschaftlichkeit ist aber sehr von den individuellen Gegebenheiten abhängig. Diese alle zu beleuchten wäre sehr aufwendig und in diesem Rahmen kaum abzuhandeln. Leider spreche ich kein Französisch, weshalb ich die Erkenntnisse der von Ihnen zitierten Spezialisten aus Grenoble4 nicht nutzen kann.

Der Autor: Johannes Bilharz

Fußnoten:

1 Dr. Berthold Metzler, Andreas Ehring: Überwallung, Holzverfärbung und Pilzinfektionen nach Grünästung der Walnuss
zu verschiedenen Jahreszeiten. Jahrbuch der Baumpflege 2006, S. 219ff

2 Station expérimentale de Creysse: La taille du noyer Conseils techniques. Fiche Technique Noix n°15, 12/2015 (PDF)
3 Nussbaumschule Haas & Haas, Zwingendorf: Der Nussbaum
4 Nähere Informationen dazu bei Alex Shigo: Baumschnitt. Kenzingen 2015

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