Lavendelblüten

Richtiger Gehölzschnitt

Das Duftwunder Lavendel

Der angenehme Duft des Lavendels (Lavendula) und seine weiß-, rosa-, lila- oder blaufarbenen Blüten entführen in den Süden Frankreichs. Dort in der Provence finden sich riesige Lavendelfelder, die das Landschaftsbild prägen und typisch für diese Region sind. Doch auch im eigenen Garten versprüht er einen Hauch von Urlaub und französischem Flair. Die duftende Augenweide ist sehr robust und dementsprechend pflegeleicht. Mit unseren Tipps rund um Pflege und den richtigen Schnitt, der jetzt im Sommer nach der Blüte anfällt, verschönert dieses Ziergerhölz lange Ihren Garten.

Vielseitig im Garten

Kaufen Sie eine Sorte, die zu den Anforderungen Ihres Gartens passt. Lavendel gibt es in vielen verschiedenen Farbnuancen von Weiß über Rosa und Violett bis hin zu blau. Er lässt sich also in jeden Garten gut in das vorhandene Bild integrieren. Außerdem gibt es ihn sowohl in recht kompakter Größe für kleinere Gärten als auch in sehr ausladender Form für Gärten mit etwas mehr Platz. Da er es zudem gut wegsteckt, wenn Sie ihn in Kübeln pflanzen, eignet er sich auch hervorragend für den Balkon oder die Terasse. Achtung: Manche Lavendel-Sorten sind winterhart und eignen sich zur Anpflanzung im Garten. Andere müssen an einem geschützten Platz überwintert werden und sind somit eher als Kübelpflanze geeignet.

Beim Pflanzen zu beachten

Beim richtigen Standort müssen Sie einiges beachten: Der Boden sollte steinig oder sandig und nährstoffarm sein. Düngen Sie den Lavendel nicht und achten Sie darauf, dass keine Staunässe entstehen kann. Außerdem liebt der Lavendel die Sonne und mag es windgeschützt. Ein bestimmtes Datum zur Anpflanzung gibt es nicht. Solange nicht mit Frost zu rechnen ist, können Sie Lavendel immer anpflanzen. Sorgen Sie aber dafür, dass junge Pflanzen vor Forst geschützt sind, indem Sie den Boden im Winter ausreichend abdecken.

Schnitt direkt nach der Blüte

Jetzt erfreut der Lavendel, dessen silbrig grüne Blätter auch eine Augenweide sind, mit seinen wunderschönen Blüten. Der Schnitt sollte dann gleich im Anschluss nach der Blütezeit erfolgen. Achten Sie unbedingt darauf, nicht bis ins alte Holz zurück zu schneiden. Sonst kann es passieren, dass der Lavendel dort nicht mehr austreibt. Beim Sommerschnitt nach der Blüte sollten alle Triebe um circa ein Drittel eingekürzt werden. Im Frühjahr dann, wenn längerer Frost ausgeschlossen werden kann, sollte erneut zur Schere gegriffen werden und ein Rückschnitt von etwa zwei Drittel erfolgen. So sorgen Sie dafür, dass die Pflanze sich gut verzweigen kann und ein kompakter Wuchs erhalten bleibt.

 

Wahres Duftwunder

Schon bei den alten Römern war der Lavendel sehr beliebt. Sie nutzten die stark duftende Pflanze, um daraus eine wohlriechende Essenz zum Baden herzustellen. Daher stammt auch der Name „Lavendel“: Das lateinische „lavare“ bedeutet soviel wie waschen. Auch heutzutage wird er gerne noch für Bade-Öle oder ähnliches verwendet. Sein Duft entspannt nicht nur und fördert die Konzentration, Lavendel soll außerdem auch gegen lästige Insekten, unreine Haut und Schwitzen helfen.

Die Autorin: Elisabeth Morgenstern

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Blätter eines Ginkgo-Baumes
Lavendelblüten
Buchsbaum Triebspitzen frisch geschnitten
Dutzende dunkelrode Blütendolden eines Flieder
Grüne, sauber geschnittene Lebensbaumhecke
Forsythie
Zweig einer Kugelrobinie mit vielen kleinen Blättern

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