Die Frage:

Höhlungen an Birkenstamm: Gefährlich oder nicht?

User fragen Baumpfleger

Unsere, der Wohnungseigentümer-Gemeinschaft zugeordnete Birke (ca. 50 Jahre alt) wurde in der Vergangenheit regelmäßig bis auf eine Höhe von etwa siebeneinhalb Metern entastet. Die ehemaligen Äste haben sich in den Stamm zurückgebildet und am Stamm zu tieferen Aushöhlungen (Perforationen) geführt. Als Erwerber der Gartenwohnung befürchten wir für uns eine Gefahr durch Windbruch. Was muss unsererseits veranlasst werden?

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  • Freeworker – Fachhandel für Baumpflege und Seilklettertechnik

Die Antwort:

Höhlung bedeutet nicht gleich Fällung

Baumpfleger antworten Usern

Wenn die Birke regelmäßig fachgerecht bei vertretbaren Astdurchmessern von maximal fünf bis zehn Zentimetern aufgeastet worden ist, sollte es eigentlich keine Probleme geben. Weist der Stamm allerdings Einfaulungen auf, wurde vermutlich nicht fachgerecht geschnitten und/oder Starkäste entfernt.

Symbolfoto

Höhlungen alleine bedeuten aber nicht generell, dass man den Baum fällen muss! Auf jeden Fall sollte sich ein Fachkundiger (Fachagrarwirt Baumpflege, European Tree Technician/Worker, Arborist) den Baum ansehen, eine Kontrolle durchführen und bei Bedarf die Stand- bzw. Bruchsicherheit der Birke ermitteln. Sollte es hier Defizite geben, besteht entweder die Möglichkeit einer Fällung oder aber, je nach Gefährdung und Zustand des Baums, eine baumverträgliche Einkürzung der Krone.

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Thomas Sack Baumpflege, PLZ: 82399

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