Baumpflege

Praxis-Tipp: Stangensäge bei Astbruch – besser mit Haken

Weide mit abgeknickten Grobästen
Hier hat der Sturm einer Weide in Gilching übel zugesetzt. Foto: P. Knoll, Baumpflegeportal

Welche Stangensäge bei Astbruch bietet sich an? Sie sollte einen Haken enthalten, um Gefahren durch abgeknickte und festhängende Äste zu beseitigen.

  • Problem: Der Sturm hat dicke Äste abgeknickt. Sie hängen in etwa fünf Metern Höhe „am seidenen Faden“ und  können jederzeit auf Passanten herunterfallen. Es droht Lebensgefahr!
  • Lösung: Eine Stangensäge bei Astbruch ist oft eine sehr gute Wahl. Damit lassen sich abgeknickte Äste auch vom Boden aus sicher komplett durchschneiden. Zum Herausziehen sind am Sägeblatt integrierte Haken praktisch. Alternativ bieten sich Universalhaken oder der Einsatz einer Teleskop-Astschere an.

So gehen Sie vor:

  1. Unfälle durch herabstürzende Äste zählen zu den häufigsten Todesursachen im Forst und auch bei der Baumpflege. Nach einer neueren österreichischen Statistik sind herabfallende Äste eine der drei größten Gefahren für das menschliche Leben im Forst. Hängen Grobäste verkeilt in anderen Ästen, bietet sich oft eine Stangensäge an, um festhängende Äste freizuschneiden.
  2. Praktisch sind integrierte Haken, die viele professionelle Stangensägen wie die Silki Hayauchi haben. Mit diesen Haken können Sie Äste herausziehen oder bei Bedarf anheben, wenn sie festhängen. Allerdings können diese Haken bisweilen auch hinderlich sein.

Alternativ lassen sich diese Äste vom Boden oder von einem sicheren Stand aus auch mit Teleskop-Astscheren herausziehen. Sind die Äste immer noch zu hoch, führt kein Weg an einem Kran oder einem Profi mit Seilklettertechnik vorbei. Für große Äste und das Fällen von Baumstämmen empfiehlt sich eine ausreichend motorisierte Motorsäge.

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