Baum des Jahres

Pflanzaktionen rund um den Baum des Jahres

Seit 1989 Jahren ruft die Baum des Jahres Stiftung jedes Jahr aufs Neue den Baum des Jahres aus. Vielen Gemeinden und Städten lassen sich davon inspirieren und pflanzen jährlich den Baum des Jahres statt. Manch ein bunter Baum-des-Jahres-Wäldchen oder eine Allee sind bereits entstanden und wachsen immer.

Forsthaus Willrode bei Erfurt

Rund um das Forsthaus Willrode in der Nähe von Erfurt beispielsweise finden sich alle „Bäume des Jahres“ – von der Stiel-Eiche aus dem Jahr 1989 bis zur Fichte 2016. Denn regelmäßig führt der Verein der Freunde und Förderer des Forsthauses Willrode e. V. Pflanzaktionen zum aktuellen Baum des Jahres durch. Jeder Baum wird zusätzlich mit einem großen Hinweisschild versehen, auf dem sich alle wichtigen Informationen rund um den jeweiligen Baum finden.

Naturschutzstiftung im Landkreis Osnabrück

Auch im Landkreis Osnabrück wird alljährlich der aktuelle Baum des Jahres gepflanzt – und das bereits seit 1992. Seit mehr als 20 Jahren stiftet die Naturschutzstiftung des Landkreises allen Städten und Gemeinden rund um Osnabrück jährlich pro 5000 Einwohner ein Exemplar des Baums des Jahres. Mittlerweile sind durch diese Pflanzaktionen schon circa 1.900 Bäume zusammengekommen.

Allee der Jahresbäume in Bad Wörrishofen

Seit 1989 hat die Stadt Bad Wörrishofen in Bayern in jedem Jahr eine Gruppe des jeweiligen Baums des Jahres in der sogenannten „Allee der Jahresbäume“ gepflanzt. Auf Anfrage bietet die Stadt auch Führungen durch die Allee an. Dort erfährt man alles Wissenswerte zu Erscheinungsbild, Ökologie und Mythologie der mittlerweile 26 verschiedenen „Bäume des Jahres“.

Waldlehrpfad mit allen Bäumen des Jahres

Im Kettwiger Stadtwald stehen entlang eines Waldlehrpfades alle Bäume des Jahres seit 1989. Für 2016 pflanzte das zuständige Forstamt wieder mehrere Dutzend Winterlinden in den Naherholungswald bei Essen. Die hohe Anzahl an Bäumchen ist notwendig, da sich im Wald über den Lauf der Jahre nicht alle Jungpflanzen durchsetzen. Richtig groß und ausgewachsen sind nach vielen Jahrzenten nur zehn bis fünfzehn der gepflanzten Bäume. Entlang des Weges finden sich zahlreiche Schautafeln, die Wanderer über die einzelnen Baumarten informieren.

Die Autorin: Elisabeth Morgenstern

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