Rosafarbene Blüten, dichtgedrängt am Zweig

Frühlingsgefühle im Garten

Japanische Zierkirsche

Bald ist es wieder soweit: Der Winter zieht sich zurück und der Frühling hält Einzug. Gerade der Garten zeigt sich dann von einer seiner schönsten Seiten: Bei wärmeren Temperaturen und den ersten Sonnenstrahlen erblühen auch die ersten Sträucher und Bäume. Vor allem die Japanische Zier- oder Blütenkirsche steht wie kein zweiter Baum für das Frühlingserwachen. In ihrem Heimatland in Japan zum Beispiel ist die Kirschblüte das Symbol für den Beginn des Frühlings. Mit der richtigen Pflege wird die Zierkirsche auch in Ihrem Garten zum ganz besonderen Frühlings-Highlight!

Japanische Zierkirsche (Prunus serrulata)

Die sommergrüne Zierkirsche ist besonders wegen ihres prächtigen Blütenkleides im Frühjahr ein beliebter Schmuckbaum. Ihre Blütezeit liegt zwischen Ende März, Anfang April und Mai. Je nach Geschmack und Vorliebe gibt es unterschiedliche Sorten, bei denen die Blütenfarbe zwischen strahlendem Weiß und verschieden intensiven Rosatönen variiert. Außerdem sollten Sie beachten, wieviel Platz Sie in Ihrem Garten zur Verfügung haben: Die Wuchshöhe einiger Sorten kann bei bis zu zwölf Metern liegen. Sie können die Zierkirsche aber auch auf einer Höhe um die drei Meter halten. Erkundigen Sie sich am Besten in einer Baumschule vor Ort, welche Sorte am Besten zu Ihnen und Ihrem Garten passt.

Der richtige Standort und richtige Schnitt

Als Pflanzort eignet sich eine exponierte Stelle im Garten, von der aus der Baum gut zu sehen ist. Die Schönheit der Kirschblüten kann sich frei entfalten und ist für jeden zu genießen. Zierkirschen sind nicht anspruchsvoll. Sie bevorzugen sonnige Standorte und feuchten, nährstoffreichen Lehmboden. Ein guter Platz mit passendem Boden, ohne Staunässe und die richtige Pflege erhalten die Gesundheit. Dann sollte es auch mit einer prachtvollen Blüte Ihrer Zierkirsche über viele Jahre klappen.

Apropos richtige Pflege: Zierkirschen nicht ganz zurückschneiden, sondern lediglich ausgelichten. Dadurch erhält die Krone mehr Licht und Luft. Es ist nicht notwendig, die Kirsche jedes Jahr zu schneiden. Alle zwei bis drei Jahre reicht aus. Mit dem ersten Schnitt nach der Pflanzung lassen Sie sich ruhig drei bis vier Jahre Zeit. Beim Auslichtungsschnitt achten Sie darauf, ältere Triebe möglichst nahe am Stamm abzuschneiden. Junge Triebe nicht kappen. Der Unterschied: Bei alten Trieben ist die Rinde meist rissig, außerdem ist sie dunkler als bei jungen Trieben. Verwenden Sie beim Schnitt eine gute Astschere.

Kirschblütenfest: Hanami

Hanami, was übersetzt soviel wie „Blütenschau“ bedeutet, ist eine alte, japanische Tradition: Jedes Frühjahr zur Kirschblüte ehren die Japaner deren Schönheit mit Kirschblütenfesten. Sie versammeln sich in Parks und Gärten und feiern gemeinsam. In Japan ist es im Februar am kältesten. Pünktlich, wenn die ersten Japanischen Kirschen am Frühlings-Anfang Ende März erblühen, beginnen die Temperaturen zu steigen. Man feiert neben der Schönheit das Erwachen der Natur und die wärmeren Temperaturen, welche die Kirschblüte sinnbildlich verkündet.

Die Autorin: Elisabeth Morgenstern

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