Schnelle Hilfe vor dem Fest:

Abgebrochene Weihnachtsbaumspitze reparieren

Ein Schock kur vor dem Heilgen Abend: Die Spitze des Weihnachtsbaumes ist abgebrochen. Auch wenn Zweige und Stamm des frische Tannenbaums fest und stabil sind, kommt es gelengtlich zu Katastrophe. Mal bleibt der Baum beim in die Wohnung tragen mit der Spitze am Türstock hängen und die Spitze bricht. Ein anderes mal bricht sie bei einer unglücklichen Bewegung während des Schmükens. Der penibel ausgewählte Baum, der nicht billig war, ist ruiniert. Oder doch nicht? Wir haben Tipps, wie Sie den Baum retten und das Geld für einen Neuen sparen!

Rekonstruktion einer Baumspitze

Möchten oder können Sie die Spitze nicht mehr am Baum anbringen, gestalten Sie eine neue Spitze! Schneiden Sie die Abbruchkante der Spitze so zu, dass Sie ein Stern oder eine schöne Christbaumspitze darauf passt. Die ersten Äste die auf den Bruch folgen kürzen Sie am Besten ein, damit sich eine schöne Weihnachtsbaumform ergibt. Eventuell ist es gut, den ersten Ast-Kranz zu entfernen, denn dann wirkt die Spitze besser.

 

Anschrauben des abgebrochenen Stücks

Ist ein großer Teil der Baumspitze abgebrochen, ist der Stamm bereits dick genug, um die Spitze anzuschrauben. Hierfür eignen sich einfache Schellen aus dem Baummarkt, die sich um die Stammstücke schrauben lassen. Ist der Bruch weiter oben und die Stammteile dünner, leistet eine kleine Schraube oder Paketschnur gute Dienste. Im Vergleich zum Baum im Garten handelt es sich um eine kurze Zeitspanne und ein rein ästhetisches Problem. Mit ein paar Zweigen um die Schraubstelle ist der Schaden fast nicht sichtbar.

Bast und Kabelbinder als Helfer

Ist der Ast schräg abgerissen, eignen sich Bast und Kabelbinder. Grünen oder braunen Bast fest um die Abbruchstelle wickeln und die Spitze des Weihnachtsbaumes sitzt wie neu und der Schaden ist gut kaschiert. Die größte Festigkeit bieten Kabelbinder. Schnell befestigt sitzen sie bombenfest um die Bruchstelle und halten auch schwerere Weihnachtsbaumspitzen aus.

Abgebrochenen Ast gut kaschieren

Ein Ast mitten im Weihnachtsbaum ist abgebrochen und an der Bruchstelle klafft ein häßliches Loch. Die einfachste Lösung ist, den Baum zu drehen bis die Seite mit dem fehlenden Ast und Loch nicht zu sehen sind. Steht der Baum frei, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Haben Sie genug Weihnachtsbaumschmuck, überbrücken Sie die Lücke mit besonders schönen Anhängern. Unterschiedlich lange Aufhängeschnüre überdecken schnell den fehlenden Ast.

Werkzeuge zur Baumreparatur

  • Schere
  • Handsäge
  • Schelle/Schraube mit Mutter
  • Bast/Kabelbinder
  • Handbohrer/Bohrer

Eine weitere Möglichkeit ist, den Ast am Baum zu befestigen. Bohren Sie ein Loch in den Stamm und stecken Sie den Ast hinein. Den Ast spitzen Sie leicht an und das Loch machen Sie minimal kleiner als der Ast stark ist. Der angespitzte Ast passt mit etwas Druck in das neue Loch und die Konstruktion ist stabil. Zur Sicherheit geben Sie Sekundenkleber, Heißkleber oder Holzleim auf die Spitze des Astendes, bevor Sie ihn in das vorbereitet Loch geben. Damit  stellen Sie sicher, dass der Ast fest bleibt, wenn er im Trocknungsprozess etwas schrumpft. Behängen Sie den geretteten Ast nur mit leichtem Schmuck.

Ist der Baum wieder ansehnlich, steht einem phantasievollen Christbaumschmuck nichts im Wege. Gerade selbst gemachte Anhänger aus Naturmaterialien eignen sich für einen nachhaltigen Weihnachtsbaum.

Die Autorin: Marina Winkler

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