FinalForest – Rest in Trees R.I.T.

Eichen im FinalForestAm 1. November ist es wieder soweit: Allerheiligen steht vor der Tür. Dieser Tag ist denen gewidmet, die bereits von uns gegangen sind. Viele Menschen besuchen im Rahmen von Gedenkgottesdiensten oder ganz privat ihre verstorbenen Angehörigen auf dem Friedhof. Ein Tag also, der einem die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen führt – und ein Anstoß darüber nachzudenken, wie man selbst einmal die letzte Ruhe finden möchte. Eine Möglichkeit, diese letzte Ruhestätte im Einklang mit der Natur zu finden und dabei etwas Gutes zu tun, bietet FinalForest.

Deutschen Wald für die Ewigkeit schützen – und darin die letzte Ruhe finden

Das ist das Motto von FinalForest. Denn naturnahe Wälder sind bedroht. FinalForest bietet einen Waldfriedhof der besonderen Art: Er befindet sich in einem jahrtausendealten deutschen Laubwald mit echtem Urwaldboden. Wird ein Gedenkhain im FinalForest gepachtet, wird diese Naturerbe dadurch für 99 Jahre unter Schutz gestellt. Gleichzeitig erhalten die Pächter das Recht, sich dort bestatten zu lassen.

Urnengrab im Biotop

Gedenkstein im FinalForestDer FinalForest-Wald in Hümmel-Pitscheid (Eifel) ist ein über viertausend Jahre 100 Prozent ungestört gewachsenes Ökosystem. Vor allem seine Böden sind gekennzeichnet durch eine große Artenvielfalt. „Dieser Wald ist einzigartig. So etwas gibt es in Deutschland kaum noch. Und in Kombination mit einer Bestattungsmöglichkeit sowieso nicht“, betont Peter Wohlleben, Förster der Gemeinde Hümmel. Bei den Beerdigungen wird der Wald in seiner ursprünglichen Schönheit bewahrt und das empfindliche Gleichgewicht dieses Ökosystems geschützt. Auf jegliche Bewirtschaftung des Waldes wird verzichtet – in anderen Waldfriedhöfen ist die Holzernte auch mit großen Maschinen durchaus üblich. Im FinalForest entfernen Baumkletterer lediglich punktuell Totholz, das Besucher gefährden könnte. Außerdem sind die Grabstätten nur über unsichtbare Markierungen aufzufinden. Die Pächter erhalten die entsprechenden GPS-Koordinaten. Auf Wunsch kann auch jeweils ein einzelner schlichter Grabstein gesetzt werden: Aus örtlichem Stein und für den gesamten FinalForest-Waldfriedhof einheitlich in Form und Gestaltung wird er ein natürliches Element des Waldes.

Nachhaltige Vorsorge – für Baum und Mensch

Buchen im FinalForestJeder Gedenkhain ist ca. 100 Quadratmeter groß. Bis zu zehn Urnen können pro Gedenkhain beerdigt werden. Allein der Pächter entscheidet, wer dort seine letzte Ruhe findet. Einige Gedenkhaine sind aber auch für Einzelgrabstätten reserviert. Sie sind mit einem zentralen Gedenkstein versehen, befinden sich im Buchen- und Eichenbereich in Wegesnähe und sind jeweils in zehn Einzelgrabstätten unterteilt. Diese sind ca. 10 Quadratmeter groß und werden ebenfalls auf 99 Jahre verpachtet. Für die Bestattungen werden spezielle Bio-Urnen aus unbehandeltem Buchenholz verwendet, die dem Boden und dem Wald nicht schaden. Außerdem sind die Grabstätten pflegefrei. Denn der Wald selbst sorgt für reichen Schmuck. Ziel ist es, alles so zu erhalten, wie es ist – ein Urwald-Friedhof eben.

Die Pacht eines FinalForest-Gedenkhains ist eine Investition in die Zukunft – für eine intakte Umwelt, die auch kommende Generationen noch genießen können. Und die frühzeitige Klärung ganz persönlicher Fragen, die auf jeden Menschen einmal zukommen.

Auszüge aus der Presse-Mappe FinalForest